Schulpartnerschaften

 

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Deutsche und englische Partnerschülerinnen und -schüler mit den Otto-Pankok-Lehrkräften Erich Bittmann (Projektleiter) und Cornelia Bril vor dem Eingang zum Durham Castle (jetzt University College der Universität Durham)

 

Schulpartnerschaften in Mülheims Partnerstadt Darlington

Seit nunmehr 15 Jahren unterhält die Otto-Pankok-Schule Partnerschaften und weitere Kontakte mit Schulen in Darlington.

Nachdem 1996 OP-Projektleiter Erich Bittmann und und seine englische Kollegin Sue Crossland die erste Partnerschaft mit der Longfield School begründeten, fanden in jedem Schuljahr Begegnungen zwischen OP-Schülerinnen und Schülern und Schülerinnen und Schülern aus Darlington statt.

Im Rahmen dieser Partnerschaften finden im Herbst 2010 in Darlington die nunmehr 19. und 20. Internationalen Begegnungen zwischen Teilnehmern aus den Jahrgangsstufen 10 (G8) und 11 (G9) der Otto-Pankok-Schule und Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen, dem renommierten Queen Elizabeth Sixth Form College (mit der dortigen sehr engagierten Projektleiterin Penny Porter) sowie der Hurworth School Maths & Computing College (Projektleiterin Lisa Armes) statt. Weitere hoffentlich noch ausbaufähige Kontakte bestehen seit 2009 zum Hummersknott School & Language College.

Während der Begegnungen arbeiten die Partnergruppen intensiv an Projekten zu verschiedenen Themen und nehmen auch aktiv am Unterricht der jeweiligen Gastgeberschule teil.

Ihren landeskundlichen Horizont erweitern die Otto-Pankok-Teilnehmer während mehrerer Exkursionen in die nähere und weitere Umgebung Darlingtons, etwa zum University College im Durham Castle, in die Städte York (mit Jorvik Viking Museum, York Castle Museum und York Minster) und Newcastle (u.a. BBC North, The Baltic Museum), zum Beamish Open Air Museum of the North, zu den Ausgrabungen des Römerlagers Roman Piercebridge, zum Barnard Castle, zum Museum Head of Steam (früher Darlington Railway Museum) und zum Darlington Civic Theatre.

Abgerundet werden die Begegnungen in der Regel durch Empfänge beim amtierenden Mayor der Stadt Darlington.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Schulpartnerschaften der Otto-Pankok-Schule in Darlington und die sich daraus ergebenden Begegnungen zwischen jungen Menschen auch auf der Ebene der Partnerstädte große Anerkennung erfahren und auch finanziell gefördert werden durch die Stadt Mülheim, den Förderverein Mülheimer Städtepartnerschaften und die Leonhard-Stinnes-Stiftung;  auch die Darlington & District Town Twinning Association mit ihrem engagierten Vorsitzenden Tom Nutt, der Mitglied des Darlington Council (Stadtparlament von Darlington) ist, leistet wertvolle Unterstützung.

Fazit: Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler der Otto-Pankok-Schule, das sich in jedem Jahr an der großen Anzahl an Bewerbern um die Teilnahmeplätze ablesen lässt, die begeisterten Feedbacks der Teilnehmer nach Abschluss der Begegnungen, die große Unterstützung auch durch schulexterne Organisationen und nicht zuletzt die große Anzahl der auch nach den Begegnungen fortbestehenden Kontakte und Freundschaften zwischen jungen Menschen aus den Städten Darlington und Mülheim, die 1953 eine der ersten deutsch-englischen Städtepartnerschaften nach dem 2. Weltkrieg begründeten, zeigen, dass die Schulpartnerschaften der Otto-Pankok-Schule ein wichtiger Baustein des Schulprogramms der Otto-Pankok-Schule sind und hoffentlich auch weiter bleiben werden.

 

 


 

 

Teilnehmerbericht zur 19. Internationalen Begegnung (21.-28.9.2010) in Darlington

School Exchange to Darlington


Vom 21. – 28.9.2010 besuchten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Otto-Pankok-Schule im Rahmen des Schüleraustauschs Mülheims Partnerstadt Darlington in Nordengland. Geleitet von Herrn Bittmann und Frau Ciborovius konnten sie viele neue Erfahrungen in englischen Colleges machen und Eindrücke von zahlreichen Sehenswürdigkeiten sammeln. Doch es war keine Freizeitveranstaltung! Auf alle wartete auch eine Menge Arbeit. Das Führen eines Tagebuchs und der Besuch mehrerer Schulen verbunden mit Projektarbeit gehörten wie immer zu den Aufgaben der Mitgereisten. Wer Lust und Zeit hat - und vielleicht selbst mal mitfahren möchte - den interessiert sicher die folgende Zusammenfassung einiger Beiträge aus den Tagebüchern der beteiligten Schülerinnen und Schüler:
 
21.09.2010
Nach einem angenehmen Flug von Düsseldorf nach Newcastle besuchten wir dort gleich die ersten Sehenswürdigkeiten: Das „University College of Durham“ und das „Durham Castle“.
Während der Führung durch einen Besuchsleiter war es für uns zunächst sehr irritierend, zum ersten Mal den nordenglischen Akzent zu hören. Doch wir gewöhnten uns schnell daran und hörten viel über englische Traditionen und die Vergangenheit von „Durham Castle“.
Mit dem Bus fuhren wir anschließend zu unserer Unterkunft „Harewood Lodge“, wo wir die nächsten Tage miteinander verbringen sollten. Nach dem Auspacken und dem ersten Beschnuppern der neuen Umgebung hatten wir einen sehr guten Eindruck von unserer Herberge.
 
22.09.2010
Der erste Tag in England begann mit einem „Full English Breakfast“ - was heißt, es gab Spiegeleier, gebackene Bohnen sowie gebackenen Schinken in rauen Mengen. Gut gesättigt machten wir uns danach auf den Weg zu unserem ersten Schulbesuch, dem „Hummersknott School & Language College“. Dort wurden wir schon von den englischen Schülerinnen und Schülern erwartet, um mit ihnen den ganzen Schultag zu verbringen. Die „students“ zeigten uns die vielen Möglichkeiten, die ihnen angeboten werden, um ihre Begabungen zu entfalten. So gehören zum Gelände der Schule mehrere Hektar Grundfläche, die viele sportliche Aktivitäten zulassen. Natürlich haben wir zum Abschied noch fleißig Adressen ausgetauscht, um in Kontakt bleiben zu können.
 
23.09.2010
Am nächsten Tag besuchten wir das „Sixth Form College“. Hier lernten wir endlich diejenigen englischen Schülerinnen und Schüler persönlich kennen, mit denen wir in den Wochen vor unserem Besuch schon regen Kontakt via E-Mail hatten. So wussten wir bereits, dass die „students“ sehr gute Deutsch-Kenntnisse besitzen und die Kommunikation kam auch schnell in Gang.
Direkt zu Beginn konnten wir eine Gemeinsamkeit zwischen unseren Schulregeln und denen des College feststellen: Von Schuluniform war nichts zu sehen - den Schülerinnen und Schülern ist es erlaubt, ihren Kleidungsstil frei zu wählen - damit hatten wir nicht gerechnet! In kleinen Gruppen wurde uns von den „students“ das auffallend schöne Gebäude gezeigt. Besonders die Räume für den Kunstunterricht und die Anzahl an qualitativ hochwertigen Computern sind uns positiv aufgefallen.
Kurz darauf begannen wir gemeinsam mit den uns zugeteilten „students“ mit der Projektarbeit. Lindsay, die Vertreterin der leider erkrankten Schüleraustausch-Organisatorin Penny Porter, machte uns mit der ersten Aufgabe vertraut: Es galt nationale Speisen und traditionelle Feste präzise zu beschreiben und die Informationen in Form eines Kurzreferates wiederzugeben. Dies brachte uns einige Normen des jeweils anderen Landes näher.
Eine weitere Aufgabe hatte hauptsächlich die Geschichte Darlingtons zum Thema. Im Rahmen einer Stadt-Rallye durften wir in kleinen Gruppen die Innenstadt erkunden und dort zu Mittag essen. Unsere Ergebnisse trugen wir später der ganzen Projektgruppe vor.
Der Besuch des „Sixth Form College“ war für alle eine sehr gute Übung, die englischen Sprachkenntnisse zu verbessern.
 
24.09.2010
Das „Civic Theatre“ von Darlington, das wir am folgenden Tag besuchten, ist ein außergewöhnlich schön gestaltetes Gebäude; insbesondere die reichen Verzierungen fallen auf. Auch der Besuchsleiter erwies sich als sehr freundlich; er führte uns in zahlreiche versteckte Winkel des Gebäudes und erzählte uns gruselige und spannende Geschichten über das Theater.
Nach der Führung hatten wir auch die Möglichkeit, eine Ausstellung junger Künstler von unterschiedlichen Schulen aus Darlington zu betrachten. „Art in the Yards“ wird in kleinen Gassen Darlingtons präsentiert. Es war erstaunlich zu sehen, dass Jugendliche derartige Kunstwerke kreieren können! Wir freuten uns zu erfahren, dass unter den Künstlern auch Schüler des „Sixth Form College“ zu finden waren, das wir ja bereits kennen gelernt hatten.
Im weiteren Verlauf des Tages stand auch ein Besuch des „Railway Museum“ auf dem Programm. Hier konnten wir die älteste Lokomotive der Welt bestaunen: die „Locomotion No.1“.
Ein kleines „Highlight“ war für alle auch das „Cornmill Shopping Centre“, das wir während unserer spare time aufsuchten, um den „harten“ Austauschalltag einmal zu vergessen. Von Bekleidungsgeschäften bis hin zu Elektronikläden war alles vorhanden. Das Shopping Centre bot allen eine große Palette an Möglichkeiten, nützliche und weniger nützliche Dinge zu kaufen oder einfach nur anzuschauen. Mit einem Essen bei Subway verliehen wir diesem Tag einen schönen Abschluss.
 
25.09.2010
Den folgenden Morgen fuhren wir mit dem Zug nach York. Hier war unser erstes Ziel das „Jorvik Viking Centre“, der Nachbau eines alten Wikingerdorfes. Es ist ein sehr spezielles Museum, in dem man die Zeit der Wikinger so naturgetreu wiederaufleben ließ, dass wir fast den Eindruck hatten, wir würden uns mitten unter ihnen bewegen. Mit einer Art „Gondel“ fuhren wir durch das Jorvik und sammelten dabei viele Informationen. Selbst der Geruch schien authentisch! Der Besuch war ein tolles Erlebnis, weil wir uns mit dieser Zeitperiode vertraut machen konnten!
Das „York Minster“ ist eine große, wunderschöne, gotische Kathedrale, bei der es sich lohnt, sie genau zu studieren. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und den herrlichen Kunstwerken machte sie einen nachhaltigen Eindruck auf uns. Um mehr über ihre Geschichte zu erfahren, haben wir in kleinen Gruppen das Innere erkundet.
Nach einer Stärkung auf dem kulinarischen „Food Market“ kundschafteten wir das „Castle Museum“ aus. Dort waren verschiedene Räume aus viktorianischer Zeit erbaut; mehr noch beeindruckte uns jedoch die im viktorianischen Stil errichtete Straße, durch die wir tatsächlich durchlaufen konnten.
Am Abend schließlich stand der „Ghost Trail“ für uns auf dem Programm. Während wir langsam durch die Straßen von York schlenderten, erzählte ein Mann mit Hut und Gehstock uns Gruselgeschichten, die uns erschaudern ließen.
Müde und verfroren fuhren wir zurück nach Darlington.
 
26.09.2010
„The Living Museum Of The North“ in Beamish war unser erstes Ziel am nächsten Morgen. Mit alten Bussen uns Straßenbahnen, auch ein kurzes Stück mit einer alten Lokomotive konnten wir durch das große Gelände dieses Freilichtmuseums fahren. Es besteht aus mehreren Teilen einer Stadt, die für das Zusammenleben in der Gemeinschaft wichtig sind, zum Beispiel Bauernhöfe und ein Innenstadtbereich. Besonders gerne sind wir durch die Innenstadt gelaufen, da wir hier ins Innere der Häuser gucken konnten und es unterhaltsam war, so einen Eindruck von den Lebensgewohnheiten der Menschen damals zu gewinnen.
Anschließend besuchten wir „Barnard Castle“. Der Rundgang durch die alten Ruinen, in denen einst William The Conqueror lebte, liefert von zahlreichen Aussichtspunkten wunderschöne Eindrücke der gleichnamigen Stadt. Hier haben wir besonders viel fotografiert. Schließlich schauten wir uns einige betagte Brücken der Stadt Piercebridge an, über deren Geschichte Herr Bittmann uns viel zu erzählen hatte.
An diesem Abend kehrten wir früh nach Darlington zurück, um dort ein letztes Mal unsere spare time genießen zu können.
 
27.09.2010
Der bevorstehende Abschied aus Darlington machte uns alle ein wenig traurig. Da kam der Empfang beim Bürgermeister gerade recht, um uns ein wenig aufzuheitern. Besonders beeindruckt hat uns alle seine goldene Kette, die den Bürgermeister der Stadt als solchen auszeichnet, und sein Humor. Es gelang ihm, die für einige eher „trockene“ Debatte über das politische System in England durch seine freundliche Art aufzulockern.
Im Anschluss an den Empfang lernten wir mit der „Hurworth School Maths & Computing College“ eine weitere Bildungseinrichtung kennen. Die Schülerinnen und Schüler und auch das Lehrpersonal waren sehr freundlich, doch die Unterschiede im Bildungsniveau der einzelnen Schulformen, die wir hier kennengelernt hatten, waren deutlich zu erkennen. Während das „Hummersknott School & Language College“ eher einer Hauptschule ähnelt, gleicht das „Sixth Form College“ einem Gymnasium. Die „Hurworth School Maths & Computing College“ kann man als Gesamtschule betrachten. Unser Programm für diesen Tag wurde mit dem Besuch der „Darlington Arena“, dem Fußballstadion des Darlington FC, abgerundet. Da ein Spieler des Vereins für uns die Führung übernahm, hatten wir Gelegenheit, hinter die Kulissen - zum Beispiel in die Umkleiden der Spieler - des Stadions

zu schauen.
Mit dem Besuch bei „Soho's“, einem asiatischen Restaurant, endete der letzte Abend in Darlington. Einige Schüler vom „Sixth Form College“ überraschten uns mit ihrem Besuch und genossen mit uns das leckere asiatische Essen.


28.09.2010
Vor unserem Check-In am Newcastle Airport fuhren wir - mit einigen Komplikationen wegen der engen Straßen - den bekannten Hadrianswall aus der Römerzeit an und wurden wieder bestens mit Informationen über dieses eindrucksvolle Bauwerk versorgt. Hier und da wurden auch lustige Fotos gemacht!
Obwohl unser Flug verspätet war, erreichten wir Düsseldorf doch noch planmäßig. Glücklich, unsere Familien in die Arme schließen zu können, ließen wir die Reise zuhause noch einmal Revue passieren.
Es war ein gelungener Schüleraustausch in unserer Partnerstadt Darlington! Wir alle haben die Zeit genossen und wertvolle Erfahrungen über den „British Way Of Life“ sammeln können.

 

 


 

 

Teilnehmerbericht zur 20. Internationalen Begegnung (31.10.-7.11.2010) in Darlington

 

We’d like to write down everything we saw, we did and expired, but this would definitely go beyond the scope. That’s why we decided only to write down the highlights, though nearly everything was a highlight itself, maybe except for York Dungeon … well, be that as it may, our trip to Darlington:

As the sixteen of us saw our plane, standing in the very farest corner of Dusseldorf Airport  we were recognizing the smallest plane in the world would be ours. Half of the people in the plane we’re attending Otto-Pankok-School or teaching there. Well, the flight was pretty good and we all arrived healthy and safe in Newcastle, so did our luggage.

Darlington is a really nice town, partly modern, like the huge shopping centre, partly old fashioned, like the tiny backyards, and all in all about the same size as Mulheim. There was a clock tower who all reminded us of little Big Ben, pubs and restaurants (well, is McDonald’s a real restaurant?) everywhere where there was no clothing shop.

On Saturday we’ve been to York. It’s a lovely town, narrow alleys with old houses full of history and ghost stories. Instead of big shops there are small boutiques, instead of a little church there is famous York Minster. The weather was great, we had the warm sun in our necks and cold wind around our noses. And in the evening we had a really exciting guided tour, a so called “Ghost Trail”, where an old but authentic English gentleman told us his ghost stories, according to the old streets of York. York is definitely worth a trip.

On Sunday morning we drove to Hadrian’s Wall, the old Roman border between England and Scotland. We went there by bus, but it was rather a roller coaster ride through the great landscape up there. Sheep and fields on green hills, little clouds like wool in the blue sky, the sun shining down on us. No houses, no people, just nature. After about two hours we arrived at this famous site. Though it was only about one metre high and broken we had an awesome view in the distance.

Now we’re back in Mulheim and we all wished to be back right now. We had lots of fun, even with our guides Connie and Erich.

Thanks to both of you and everybody making this “exchange” possible.

Linn Sommerhoff and Matthias Wesser

 

Teilnehmerbericht zur 21. Internationalen Begegnung (20. - 27.9. 2011) in Darlington

Video-Tagebuch erstellt von Crement Mensah (in englischer Sprache, mit deutschen Untertiteln):

 

http://www.youtube.com/watch?v=V8eAJpfiy84


Ein weiterer Bericht findet sich auf der Homepage unserer Partner vom Queen Elizabeth Sixth Form College:

http://www.qeliz.ac.uk/news/articles/534