Endlich Tablets für alle
zuletzt bearbeitet am 24. 01. 2026 (Rei)

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erstellt am 23. 01. 2026
von St. Reinartz
Oberstufe erhält neue iPads
iPad-Übergabe

Über die Übergabe der neuen iPads freuen sich stellvertretend (von links nach rechts): Ulrich Bender (stellvertretender Schulleiter der Otto-Pankok-Schule), Jens Schuhknecht (Schulleiter der Otto-Pankok-Schule), Stefan Wilp (Abteilungsleitung Schul-IT der Stadt Mülheim an der Ruhr), Juliane Neubner (Leiterin Amt für Digitalisierung und IT der Stadt Mülheim an der Ruhr), Jonathan Winkler und Fatma Haj Hassen (beide Schülervertreter der Otto-Pankok-Schule), Frank Mendack (Digitalisierungsdezernent der Stadt Mülheim an der Ruhr) und Carsten Lomann (Koordinator für Digitalisierung der Otto-Pankok-Schule). Bild: Hans-Peter Hepp

Endlich Tablets für alle - Oberstufe erhält neue iPads

Am 16.01.2026 empfing die Otto-Pankok-Schule Besuch von der Stadt Mülheim an der Ruhr, vertreten durch Frank Mendack, Juliane Neubner und Stefan Wilp, zu einem Fototermin in unserer Aula. Als Verantwortliche im Bereich Digitalisierung und IT übergaben die Gäste unserer Schule offiziell die neuen und modernen digitalen Endgeräte der Firma Apple. Alsbald verfügt somit jede/r Schüler/in der Oberstufe über das gleiche iPad.


Bei dem Anlass stellte Herr Schuhknecht erneut heraus, wie wichtig es ist, Digitalisierung an Schulen auf allen politischen Ebenen als öffentliche Aufgabe zu verstehen. Die Schule betonte, dass die bisherige Bring-your-own-device-Praxis nur eine vorübergehende Lösung sein kann, auch wenn die Finanzlage der Stadt herausfordernd bleibt. Die Vermischung privater und schulischer Nutzung digitaler Geräte bringe erfahrungsgemäß zu viele Probleme mit sich. Aus diesem Grund hat sich die Schule auch für eine restriktivere Nutzungsordnung privater Endgeräte entschieden.


Sobald die Stadt die Nutzungsvereinbarungen bereitstellt, werden die Oberstufenschülerinnen und -schüler die Tablets erhalten. Dann können sie individuell, zuverlässig und kontrolliert mit einem mobilen Endgerät arbeiten; private Geräte werden nicht mehr für den Unterricht benötigt. Für die Lehrkräfte bedeutet das eine deutlich bessere Planungssicherheit: „Wir können diese Tablets 'stunden­scharf' programmieren und kontrollieren“, erklärt Herr Lomann, unser Digitalisierungsbeauftragter. Zudem wird die Oberstufe ab dem kommenden Schuljahr nach der Umbauphase wieder in das sanierte und modernisierte Hauptgebäude der Schule ziehen. „Mit der dann sehr guten digitalen Infrastruktur eröffnen sich zahlreiche neue und verlässliche Einsatzmöglichkeiten für die neue Hardware“, sagt der IT-Spezialist.


Aus Sicht der Schule ist es allerdings wünschenswert, Lehrkräfte ebenfalls mit dem gleichen Tablet auszustatten. Dadurch würde die Kompatibilität mit den Schülergeräten erhöht, eine einheitliche Bedienoberfläche geschaffen und die Nutzung digitaler Lernmaterialien sowie das technische Support-Aufkommen erleichtert. Dass zunächst nur die Oberstufe vollständig mit Tablets versorgt wird, hält Herr Bender hingegen für sinnvoll. So könne die Schule digitale Lernkonzepte zunächst mit älteren Schülerinnen und Schülern erproben, bevor auch die jüngeren Jahrgänge einbezogen werden. Unabhängig davon fordern Fatma Haj Hassen und Jonathan Winkler, Schülersprecher der SV, auch für die Klassen 9 und 10 eigene Tablets. Sie sehen bereits großes Potenzial, etwa zur Vorbereitung auf die Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10.


Dahingehend verweist die Stadt auf ihrer Homepage: „Die Stadt Mülheim an der Ruhr setzt alle finanziellen und technischen Möglichkeiten zielgerichtet ein, um in Mülheimer Schulen technische Standards neu zu setzen und die Grundlagen des 'digitalen Lernens' stetig zu erweitern.“ Das OP bedankt sich bei der Stadt für die wichtige Unterstützung und freut sich gleichermaßen auf eine weiterhin innovative Zusammenarbeit.