Eine Raumanalyse im Netflix-Stil
zuletzt bearbeitet am 03. 02. 2026

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erstellt am 02. 02. 2026
von L. Krach
Das Thema "Entwicklungsunterschiede" im Erdkunde-Leistungskurs

Im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase I setzten sich die Erdkunde-Leistungskurse von Frau Grolla und Frau Krach intensiv mit dem zentralen geographischen Thema „Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten“ auseinander. Ziel war es, globale Ungleichheiten nicht nur theoretisch zu erfassen, sondern anhand konkreter Raumbeispiele differenziert zu analysieren und zu vergleichen.

Im Mittelpunkt standen dabei drei Länder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Entwicklungspfaden: Chile, Mali und Kolumbien:

  • Chile als Beispiel für ein Land, das mit seinem Kupfervorkommen einen nennenswerten Ressourcenreichtum vorweisen kann,
  • Mali als Beispiel für ein Land mit kolonialer Geschichte und schwierigen naturräumlichen Bedingungen,
  • Kolumbien als Beispiel für ein Land, in dem der Drogenhandel eine bedeutsame Rolle spielt und Korruption an der Tagesordnung ist.

Zunächst waren die Lernenden gefordert, sich die Raumbeispiele zu erarbeiten und die vielfältigen Materialien zu analysieren.

Um die Raumanalyse abwechslungsreicher und attraktiver zu gestalten, waren die Kurse angehalten, die "Netflix-Methode" auszuprobieren. Dabei geht es darum, einen Inhalt in Form einer Netflix-Serie darzustellen. Das Genre ist zunächst irrelevant; wichtig ist es, die Inhalte strukturiert, auf das Wesentliche reduziert und interessant darzustellen.

Die Lernenden waren von der Methode durchweg begeistert, da sie vor die Herausforderung gestellt waren, das gewählte Raumbeispiel in mehrere, sinnvoll aufeinander aufbauende Folgen zu gliedern und die Problematiken des Raumbeispiels zugespitzt darzustellen.
Das Original-Template stammt von Nick LaFave (CC-BY-NC-Lizenzierung).

Folgende Serien sind entstanden: